FDP lud zum Neujahrsempfang mit Werner David und Wolfram Dette ein

DavidDie Freien Demokraten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg luden zum Neujahrsempfang mit Landratskandidat Werner David und dem Wetzlarer Oberbürgermeister Wolfram Dette in die Bad Hersfelder Stadthalle ein. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Fehling und den anwesenden Vertretern der Vereine in Bad Hersfeld, konnten die Liberalen dabei auf ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr anstoßen.

In seinem Grußwort gab Landratskandidat Werner David den anwesenden Gästen einen ganz offenen Einblick in seine bisherige, berufliche Arbeitsweise und zeigte dabei auf, wie er als künftiger Landrat arbeiten würde: „Durch meine langen beruflichen Erfahrungen habe ich gelernt, ganzheitlich zu denken. Zum Beispiel beim Thema „Müll“ mache ich mir nicht nur Gedanken darüber, wie er eingesammelt wird, sondern u. a. auch wie man ihn verwertet, wohin man ihn transportiert und welche Auswirkungen dies für unsere Straßen hat.“

Transparenz, Bürgerrechte, Chancen ermöglichen, Wirtschaftlichkeit und Innovation sind dabei die grundlegenden Werte, auf die David besonders setzt. „Transparenz statt Geheimhaltung schafft Vertrauen in die Politik. Das gilt sowohl für den AZV als auch bei unseren Kliniken.“, sagt Werner David.

Zu Beginn des Neujahrsempfangs gab Bad Hersfelds FDP-Chef Bernd Böhle einen kurzen Rückblick auf die politischen Ereignisse des vergangenen Jahres. Dabei kritisierte er die Ablehnung des Lullus-Sportparkes sowie des FDP-Antrages zur Reduzierung der Festspielfreikarten für Stadtverordnete. In Bezug auf den städtischen Haushalt machte Böhle deutlich, dass kein Verein in Bad Hersfeld gleicher gestellt werden sein darf, als der andere.

„Während man bei kleinen Vereinen darüber diskutiert, ob 500 Euro schon zu viel sein könnten, so werden in diesem Jahr einem einzigen Verein 73.000 Euro überwiesen. Das ist ungerecht!“, sagte Böhle und prangerte somit den Zuschuss zu Gunsten des Buchcafés an, welcher durch die SPD/Grünen-Fraktion, gegen die Stimmen der Liberalen, um knapp 16.000 Euro erhöht worden ist.

DetteIm Anschluss zeigte Wolfram Dette einige wichtige Bestandteile auf, um das ehrenamtliche Engagement auch in Zukunft stärken zu können. Dabei ging Dette zunächst auf die Herausforderungen des demografischen Wandels ein. „In Zukunft wird es weniger Menschen in unseren Regionen geben. Dies ist vor allem für unsere Rettungsdienste problematisch. Daher ist es notwendig, Anreize für das Ehrenamt zu schaffen. In Wetzlar führten wir daher u. a. einen Ehrenamtspreis für besondere Projekte und Leistungen ein.“

„Ebenso ist es sehr wichtig, dass der Bürokratieaufwand für Vereinszuschüsse von den Kommunen reduziert wird. Denn die Vielzahl komplexer Vorschriften behindern oftmals den vorhandenen Willen zur Erbringung einer ehrenamtlichen Aufgabe in einem Verein.“, fügt Dette abschließend hinzu.